Mlle. Lenormand

Kurzgeschichte :
Die Lenormandkarten sind von einer Mll. Marie Anne Adélaide Lenormand, gelegentl. Marie-Anne Le Normand (* 27. Mai 1772 in Alençon,
Basse-Normandie; † 25. Juni 1843 in Paris) erfunden worden.
Sie war eine französische Wahrsagerin .
Die Lenormandkarten sind aus den Skatkarten entwickelt worden, die diese am Hofe Napoleons legte und damit sehr berühmt wurde.
Ebenfalls 1790 traf Marie Anne Lennormand mit den drei einflussreichsten Männern der Revolution, Marat, Robespierre und Saint-Just zusammen, denen sie einen gewaltsamen Tod vorausgesagt haben soll.
Eine Verhaftung durch den Wohlfahrtsausschuss schadete ihr nicht, sondern machte sie nur noch bekannter.
In den folgenden Jahren wurde Marie Anne Lenrormand immer berühmter, selbst die französische Kaiserin Joséphine und der Kaiser von Russland Alexander I., den sie auf dem Aachener Kongress 1818 besuchte, zogen sie zu Rate.
Im Jahre 1830, nach der Julirevolution zieht sich Marie Anne Lenormand in ihr Privatleben zurück und legte nur noch für ihre Freunde die Karten und geniesst ihren Reichtum.
Am 25. Juni 1843 stirbt sie durch den Kunstfehler eines Arztes.